Klimakrise – Insektensterben – heimische Wildpflanzen als Teil der Lösung

Gemeine Pelzbiene

Ein Vortrag von Doris Lerch (Biologin M.Sc – NABU Rödermark)

Die Auswirkungen der Klimakrise sind schon jetzt in Deutschland massiv zu spüren. Der Sommer 2022 mit Hitzerekorden im Norden und historischer Trockenheit im Westen war der viertwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Konzentration des Treibhausgases CO2 ist 2021 auf dem höchsten Stand in den letzten 1 Million Jahren.

Doch auch eine andere, mindestens so dramatische Krise wie die Klimakrise, verschärft sich aktuell und ist in der Öffentlichkeit weitaus weniger präsent – die Biodiversitätskrise. Laut Wissenschaftlern sterbe etwa alle zehn Minuten eine Tier-, Pilz- oder Pflanzenart aus. Der Planet stehe am Anfang des sechsten Massensterbens in der Erdgeschichte hervorgerufen durch den Einfluss der Menschheit.

Doch auch wie bei der Klimakrise müssen wir bei der Biodiversitätskrise nicht tatenlos zusehen, sondern können sie auch im Kleinen aktiv werden. Wie das geht erläutert Biologin Doris Lerch in ihrem spannenden Vortrag „Klimakrise – Insektensterben – heimische Wildpflanzen als Teil der Lösung“. Darin erläutert sie aus Sicht der Wissenschaft, warum heimische Wildpflanzen als Lebensgrundlage für unsere Insekten so wichtig sind und warum heimische Wildpflanzen eine klimafeste Lösung fürs Siedlungsgrün darstellen.

Des Weiteren gibt sie unter anderem hilfreiche Praxistipps, wie sie die Insektenvielfalt in ihrem Garten und oder auf dem Balkon mit heimischen Wildpflanzen und naturnahen Pflegemaßnahmen fördern können. Sie erhalten außerdem Informationen zur Aussaat der Wildpflanzen und zur allgemeinen insektenfreundlichen und klimafesten Gartengestaltung.

Im Anschluss an den Vortrag beantwortet Frau Lerch Fragen rund um das Thema Insektenfreundliche Garten- und Flächengestaltung

Montag
15.07.2024
19:30 - 22:00 Uhr
Hans Memling Haus
Große Maingasse 7
63500 Seligenstadt
organisiert von OV Seligenstadt, OV Mainhausen
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